Bestimmen Sie anhand folgender Bilanzen
a) die Sachinvestitionen, Finanzinvestitionen;
Beachten Sie, dass Forderungen und Geldmittel nicht zum Investitionsbereich, sondern zum Zahlungsbereich gehören.
b) die Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung;
c) die Liquidität ersten und dritten Grades.
Beachten Sie bitte bei der Lösung von 1b) und 1c), dass der Bilanzgewinn ausgeschüttet werden soll und daher zum kurzfristigen Fremdkapital zählt. Die Rückstellungen sind als langfristige Rückstellungen anzusehen.
Bilanzen der Jahre 1 und 2 einer AG (alle Werte in T€):
Aktiva Jahr 2 Jahr 1
Machinelle Anlagen 315 292
Finanzanlagen 72 64
Vorräte 412 424
Forderungen 407 336
Geldmittel 94 121
Passiva Jahr 2 Jahr 1
Grundkapital 500 450
Rücklagen 200 250
Rückstellungen 114 102
langfr. Verbindlichk. 154 128
kurzfr. Verbindlichk. 297 280
Bilanzgewinn 35 27
4. Ein Industriebetrieb will mittels kurzfristiger Finanzplanung die Aufnahme eines neuen Produktes in das Sortiment überprüfen. Die Fertigung wird im Januar begonne. Es wird damit gerechnet, dass alle Fertigerzeugnisse kontinuierlich abgesetzt werden können.
Folgende Informationen für die Finanzplanung sind bekannt:
- Für Fertigungsmaterial fallen 30.000,00 € pro Monat an,
- Für Fertigungslöhne 70.000,00 € pro Monat,
- Gewinn 20.000,00 € pro Monat,
- Zahlungsziel der Lieferer 1 Monat,
- Zahlungsziel für Kunden 2 Monate.
Mit dem Eingang der Ende Dezember vorhandenen Forderungen kann wie folgt gerechnet werden:
Januar 100.000,00 €, Februar 300.000,00 €, März 200.000,00 €.
Die vorhandene Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:
Januar 200.000,00 €, Februar 600.000,00 €, März 500.000,00 €.
Der vorhandene Bestand an alten Fertigerzeugnissen von 240.000,00 € kann im Januar und Februar je zur Hälfte gegen sofortige Kasse abgesetzt werden.
Das Bankguthaben zu Beginn Januar beträgt 150.000,00 €.
a) Stellen Sie einen kurzfristigen Finanzplan für die Zeit Januar bis April auf.
b) Welche Folgerungen muss die Geschäftsleitung aus den Ergebnissen ziehen?