1. Ein Produzent von Autositzen benötigt für die sechs Sortimentstypen im Fall der
Eigenfertigung die gleiche Produktionsanlage. Alle produzierten Typen könnten
auch in gleicher Qualität fremdbezogen werden, die Preise für den Fremdbezug
liegen jedoch über den variablen Kosten bei Eigenfertigung.
Die verwendete Produktionsanlage steht je Periode bei einem 2-Schicht-System insgesamt 6 000 Stunden zur Verfügung. Die Entscheidung für Eigen- oder Fremdfertigung soll je Autositztyp einheitlich erfolgen, d.h. kein Typ soll sowohl in Teilmengen
selbst als auch in Teilmengen fremd gefertigt werden.
2. Ein Unternehmen stellt hochwertige Küchenmaschinen her. Die Geschäftsleitung
erhält von der Abteilung „Rechnungswesen“ monatliche Kostenanalysen auf Vollkostenbasis.
Das Unternehmen hat als Kostenstellen eine Materialstelle, eine Verwaltungs- und
eine Vertriebsstelle sowie zwei Fertigungsstellen (Fertigung 1 und Fertigung 2) eingerichtet.
Für den Monat Januar 01 stehen folgende aufbereitete Daten zur Verfügung (alle
Zahlen in Euro):
Fertigungsmaterial 2 600 000
Fertigungslöhne 1 1 400 000
Fertigungslöhne 2 950 000
Materialgemeinkosten (Ist) 780 000
Fertigungsgemeinkosten 1 (Ist) 2 100 000
Fertigungsgemeinkosten 2 (Ist) 1 140 000
Verwaltungsgemeinkosten (Ist) 795 780
Vertriebsgemeinkosten (Ist) 1 105 250
Umsatzerlöse 11 640 000
Bestandsminderung Fertigerzeugnisse 82 000
Bestandsmehrung unfertige Erzeugnisse 210 000
Im betrachteten Monat wurden folgende Normalkostenzuschlagssätze verwendet:
Materialgemeinkosten 28 %
Fertigungsgemeinkosten 1 160 %
Fertigungsgemeinkosten 2 120 %
Verwaltungsgemeinkosten 10 %
Vertriebsgemeinkosten 12 %
a) Vervollständigen Sie das beigefügte Kostenträgerblatt, indem Sie die Selbstkosten auf Ist- und auf Normalkostenbasis ermitteln, die Gemeinkostenzuschlagssätze berechnen bzw. eintragen und die Kostenabweichungen feststellen.
33 Pkt.
b) Ermitteln Sie rechnerisch das Umsatzergebnis und das Betriebsergebnis für den
betrachteten Zeitraum.
7 Pkt.