1. a) Welche Kosten sind bei Entscheidungen im Rahmen gegebener Kapazitäten (kurzfristig angelegte Entscheidungen) entscheidungsrelevant? Begründen Sie Ihre Antwort.
b) Unter welcher Bedingung ist ein Produkt im System der Deckungsbeitragsrechnung lohnend?
2. Berechnen Sie den kurzfristigen Erfolg eines Einzelhandelsbetriebes für Monat Januar aus folgenden Angaben...
3. Eine Großhandlung rechnet bei Warengruppe C mit 38% Handlungskosten, 20% Gewinnzuschlag, 3% Kundenskonto und 25% Kundenrabatt.
a) Wie hoch sind der Kalkulationszuschlag und der Kalkulationsfaktor?
b) Wie hoch ist die Handelsspanne?
c) Zu welchem Preis darf eine Ware höchstens bezogen werden, wenn sie zu einem Listenpreis von 950,00 € netto angeboten werden muss?
4. Ein Artikel kann zu 353,09 € einschl. 19% Umsatzsteuer verkauft werden. Der Bareinkaufspreis beträgt 200,00 €, die Bezugskosten 10,00 € und der Handlungskostenzuschlag 28%.
a) Berechnen Sie den Gewinn pro Stück und den erzielbaren Gewinnzuschlag in %.
b) Normalerweise fordert der Handelsbetrieb einen kalkulatorischen Gewinn von 20%. Unter welchen Bedingungen ist der Artikel auch mit dem Ergebnis gemäß a) im Sortiment zu behalten?
5. a) Nehmen Sie in dem nebenstehenden BAB die Kostenverteilung sowie die Kostenumlage vor und berechnen Sie die Handlungskostenzuschlagssätze.
b) Worin liegt das schwierigste Problem bei der Erstellung des Betriebsabrechnungsbogens im Handel?
6. Ein Einzelhändler führt drei Warengruppen, zu denen von der KLR folgende Kosten- und Leistungsdaten für den Monat Juli vorgelegt werden...
a) Ermitteln Sie die Fixkosten der Unternehmung.
b) Ermitteln Sie die Deckungsbeiträge je Warengruppe.
c) Berechnen Sie den Gewinn im System der Deckungsbeitragsrechnung.
d) Weisen Sie rechnerisch die von der Belegung der Verkaufsräume her förderungswürdigste Warengruppe nach.
e) Der Einzelhandelsbetrieb hat derzeit alle Verkaufsflächen belegt. Unter welchen beiden Bedingungen nehmen Sie eine neue Warengruppe in das Sortiment auf?