1. Welche Ziele verfolgen die Verfahren der Vor- und Nachkalkulation?
2. Fallsituation
a) Vervollständigen Sie die Inhalte in dem obigen Zahlenschema im Sinne einer stufenweisen Deckungsbeitragsrechnung und berechnen Sie das Betriebsergebnis. Unterscheiden Sie dabei auch die unterschiedlichen Formen
von Deckungsbeiträgen.
b) Berechnen Sie die Stückgewinne der einzelnen Produkte nach Vollkostenrechnung, indem Sie die fixen Kosten jeweils im Verhältnis der Umsatzhöhe auf die Kostenträger schlüsseln.
3. Aufgabenstellung
a) Welcher Denkfehler wurde vom Controller in der Ergebnisrechnung des dritten
Jahres begangen?
b) Kommentieren Sie die Schlüsselungsmethode der Fixkosten, die angewendet
wird. Ist Schlüsselung der Fixkosten nach Umsatzhöhe optimal? Begründen Sie
Ihre Meinung.
c) Wie hoch war im ersten Jahr die Auslastung der Universalmaschine durch die
Produktion der Produktlinien A, B und C?
d) Gehen Sie von den Daten der im Text dargestellten Ergebnisrechnung des
ersten Jahres aus und erstellen Sie eine neue Ergebnisrechnung, indem Sie die
gesamten fixen Kosten nach den Grundsätzen der Prozesskostenrechnung auf
die Produktlinien A bis C verteilen.
Zur Erinnerung: 1 Mio. € Umsatzwert der Produktlinie A beansprucht die
sechsfache Belegungszeit der Universalmaschine, 1 Mio. € Umsatzwert der
Produktlinie B die dreifache Belegungszeit im Vergleich zur Produktlinie C.
Die Auslastung der Universalmaschine beträgt im ersten Jahr 90 %.
4. Zu lösende Aufgaben:
- Bei Ihren Berechnungen können Sie auf ganzzahlige Prozentzahlen und
Millionenbeträge runden.
- Wie hoch ist im vierten Jahr die Auslastung des Unternehmens?
- Erstellen Sie im vierten Jahr die Ergebnisrechnung.
f) Welche Marketingstrategie scheint Ihnen für Produktlinie A sinnvoll? Es handelt
sich um eine Produktlinie mit überlegenem und patentiertem technischem Knowhow.
Die Firma begründet ihr gutes Image im Markt über diese Produktlinie. Eine
Aufgabe oder Einstellung dieser Produktlinie kommt daher nicht infrage.